Pavel Haas Quartet

Samstag, 23. April 2016 19.30 Uhr
Laeizhalle Hamburg, Kleiner Saal

Abonnement B
Karten € 36,- / 29,- / 21,- / 13,-
Schüler-/Studentenkarten € 10,- an der Abendkasse


Erwin Schulhoff: Streichquartett Nr. 1 op. 25
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110
Pavel Haas: Streichquartett Nr. 2 op. 7 »Von den Affenbergen«

In Kooperation mit Elbphilharmonie Konzerte
Im Rahmen des Internationalen Musikfestes Hamburg

Warum zu diesem Konzert gehen?
Mit dem Pavel Haas Quartett kommt eines der aktuell spannendsten Quartette nach Hamburg und das mit einem ebensolchen Programm. Das Konzert findet im Rahmen des Internationalen Musikfestes Hamburg statt.

Wer sind die überhaupt?
Das Quartett nennt sich nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas (1899-1944), der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Es ist in Prag zuhause. Im Jahr 2005 gewann das Quartett den italienischen „Premio Paolo Borciani“ Wettbewerb, den vielleicht weltweit wichtigsten Wettbewerb für Streichquartette.

Seit wann gibt’s die?
Seit 2002

Und was ist das für ein Programm?
Eines, das zum Thema „Freiheit“ des Internationales Musikfestes Hamburg 2016 passt. Für alle 3 gespielten Komponisten, Schulhoff, Schostakowitsch und Haas spielte das Thema „Freiheit“ bzw. mangelnde Freiheit eine zentrale Rolle in ihrem Leben und Schaffen.

Warum freuen wir, die Kammermusikfreunde, uns sehr auf dieses Programm?
Innerhalb des Musikfestes ist dieses ein Konzert des Schwerpunktes „Überlebensmusik“, das sich Komponisten widmet, die in vielfältiger Weise unter Drangsalierung zu leiden hatten. Dieses Konzert-Programm bringt nicht nur ausgesprochen interessante, nicht allzu oft zu hörende Musik auf mit Sicherheit höchstem Niveau, sondern gibt auch Einblicke in absolut zu Unrecht vergessene und abqualifizierte, hochspannende Komponisten- Biographien. Sie waren überragende und wegweisende Komponisten ihrer Zeit.